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Wie man echtes kaltgepresstes Olivenöl von Fälschungen unterscheidet

🫒 Echtes kaltgepresstes Olivenöl erkennen – so schützt du dich vor Fälschungen

Olivenöl ist seit Jahrtausenden ein Symbol für Gesundheit, Reinheit und mediterrane Lebensfreude. Doch so begehrt wie das „flüssige Gold“ ist, so häufig wird es auch gefälscht. In Supermärkten finden sich unzählige Produkte, die auf dem Etikett mit Begriffen wie „extra vergine“, „kaltgepresst“ oder „nativ extra“ werben – und doch handelt es sich dabei nicht immer um echtes, hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl.

Wenn du sicher gehen willst, dass du ein authentisches, reines und gesundes Öl kaufst, solltest du einige Dinge wissen. In diesem Artikel erfährst du, woran man echtes Olivenöl erkennt, warum sich der Kauf von Olivenöl direkt vom Erzeugerlohnt und wie du das beste Olivenöl für deinen Geschmack findest – ob für den Salat oder zum Braten.


🌿 Was bedeutet „kaltgepresstes Olivenöl“ eigentlich?

Der Begriff kaltgepresstes Olivenöl bezeichnet ein Öl, das ausschließlich durch mechanische Verfahren – also Pressung oder Zentrifugation – gewonnen wird, ohne Wärmezufuhr oder chemische Zusätze. Das ist entscheidend, denn Wärme zerstört viele der empfindlichen Vitamine, Enzyme und Aromastoffe der Olive.

Damit ein Öl offiziell als „kaltgepresst“ gilt, darf die Temperatur während der Pressung 27 Grad Celsius nicht überschreiten. Nur dann bleibt der natürliche Geschmack erhalten – ebenso wie die gesunden Inhaltsstoffe wie Polyphenole, Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren.

Natives Olivenöl extra ist die höchste Qualitätsstufe. Es steht für ein Öl, das geschmacklich und chemisch makellos ist, mit einem sehr niedrigen Säuregehalt (unter 0,8 %) und einem reinen, frischen Aroma.


🧾 Warum so viele Olivenöle gefälscht sind

Leider ist die Olivenölbranche immer wieder von Skandalen betroffen. Einige Hersteller mischen billige Öle (z. B. Sonnenblumen- oder Sojaöl) mit geringen Mengen echten Olivenöls, färben sie grünlich ein und verkaufen sie als „natives Olivenöl extra“. Andere verwenden alte, oxidierte oder erhitzte Öle, die längst nicht mehr die Qualitätsanforderungen erfüllen.

Gerade bei anonymen Massenprodukten im Supermarkt kann man sich nicht immer sicher sein, was tatsächlich in der Flasche steckt. Deshalb lohnt es sich, den Weg zurück zur Quelle zu gehen – zum Olivenöl direkt vom Erzeuger.


🫙 Woran erkennt man echtes kaltgepresstes Olivenöl?

Wenn du ein hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl suchst, gibt es mehrere Kriterien, an denen du dich orientieren kannst:

1. Herkunft und Transparenz

Ein ehrlicher Produzent nennt klar die Herkunft seines Öls – oft sogar das genaue Anbaugebiet, die Olivensorte und das Erntejahr. Auf der Flasche sollte stehen, ob das Öl aus einer einzigen Region stammt oder eine Mischung verschiedener Länder ist.

Olivenöl direkt vom Erzeuger aus Griechenland, Italien oder Spanien ist oft die beste Wahl. So weißt du genau, woher die Früchte stammen, und kannst den Herstellungsprozess nachvollziehen. Viele kleine griechische Familienbetriebe bieten ihr Öl mittlerweile online an – frisch, handgeerntet und unbehandelt.


2. Farbe, Geruch und Geschmack

  • Farbe: Echte griechische Olivenöle haben oft eine leuchtend grün-goldene Farbe – je nach Sorte und Erntezeit. Früh geerntete Oliven (grüne Oliven) ergeben intensivere, grünere Öle mit kräftigerer Bitternote.

  • Geruch: Frisches Öl duftet nach Gras, Artischocken, Tomatenblättern oder Kräutern. Wenn das Öl ranzig, muffig oder neutral riecht, ist es alt oder minderwertig.

  • Geschmack: Ein gutes natives Olivenöl extra schmeckt harmonisch fruchtig mit einer leichten Bitternote und einem dezenten Kratzen im Hals – das ist kein Fehler, sondern ein Zeichen für hohe Qualität und viele Polyphenole.


3. Verpackung und Lagerung

Licht und Wärme sind die größten Feinde von Olivenöl. Hochwertige Öle werden daher in dunklen Glasflaschen oder Blechdosen abgefüllt. Finger weg von durchsichtigen Plastikflaschen!

Lagere dein Öl an einem kühlen, dunklen Ort – am besten unter 18 °C. So bleibt das Aroma lange erhalten.


4. Preis als Qualitätsindikator

Natürlich ist der Preis allein kein Garant für Qualität, aber ein Liter echtes bestes Olivenöl kostet selten unter 12–15 €. Wenn du ein „extra natives Olivenöl“ für 4,99 € im Supermarkt siehst, ist Skepsis angebracht. Die Herstellung von echtem kaltgepresstem Öl ist aufwendig und erfordert Handarbeit – Qualität hat ihren Wert.


🇬🇷 Griechisches Olivenöl – das Gold der Ägäis

Griechisches Olivenöl genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Regionen wie Kreta, Kalamata oder Lesbos sind bekannt für ihre alten Olivenhaine und traditionelle Erntemethoden. Viele Familienbetriebe pflegen ihre Bäume seit Generationen und setzen auf nachhaltige Bewirtschaftung.

Die Olivensorten Koroneiki, Manaki oder Athinolia sind typisch für Griechenland. Sie ergeben Öle mit einem ausgewogenen Verhältnis von Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe – ein Zeichen für reiche Polyphenolgehalte und höchste Qualität.

Wenn du Olivenöl direkt vom Erzeuger aus Griechenland kaufst, unterstützt du nicht nur kleine Produzenten, sondern bekommst auch ein authentisches Produkt, das Geschmack, Geschichte und Kultur in sich trägt.


🍳 Olivenöl zum Braten – ein unterschätzter Klassiker

Ein weitverbreiteter Irrglaube lautet, dass man mit Olivenöl zum Braten nichts anfangen könne, da es beim Erhitzen ungesund werde. Das stimmt so nicht!

Ein hochwertiges natives Olivenöl extra hat einen Rauchpunkt von etwa 180 bis 210 °C – also ideal für leichtes bis mittleres Braten, Grillen oder Schmoren. Zum Frittieren ist es weniger geeignet, aber für Gemüsepfannen, Pasta, Fisch oder Fleisch ist es perfekt.

Wichtig ist nur, dass du das Öl nicht überhitzt. Wenn es raucht, ist es zu heiß – dann lieber die Hitze etwas reduzieren.

Der Vorteil: Beim Braten mit kaltgepresstem Olivenöl bleiben wertvolle Antioxidantien erhalten, und das Essen bekommt eine herrlich aromatische Note.


💚 Die gesundheitlichen Vorteile von kaltgepresstem Olivenöl

Echtes natives Olivenöl extra ist nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Gesundheitsbooster. Studien zeigen, dass regelmäßiger Konsum:

  • den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst,

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann,

  • Entzündungen im Körper reduziert,

  • und antioxidativ wirkt.

Die Polyphenole im besten Olivenöl wirken wie ein natürlicher Schutzschild gegen freie Radikale. Besonders Öle aus früher Ernte enthalten davon reichlich – sie schmecken intensiver, sind aber auch etwas herber.

Täglich ein bis zwei Esslöffel auf Brot, im Salat oder zum Verfeinern genügen, um deinem Körper etwas Gutes zu tun.


🛒 Worauf du beim Kauf achten solltest

Hier eine kurze Checkliste für den nächsten Einkauf:

Bezeichnung: Achte auf „Natives Olivenöl extra – kaltgepresst“.
Herkunft: Idealerweise aus einer Region, nicht „Mischung aus EU-Ölen“.
Abfülldatum & Erntejahr: Je frischer, desto besser.
Verpackung: Dunkles Glas oder Metall.
Kaufquelle: Olivenöl direkt vom Erzeuger oder zertifizierte Händler.

Tipp: Viele Erzeuger bieten Verkostungssets an – so kannst du verschiedene Öle probieren und dein persönliches Lieblingsöl finden.


✨ Fazit: Echtes Olivenöl erkennt man an Geschmack, Transparenz und Leidenschaft

Ein kaltgepresstes Olivenöl in echter Qualität ist mehr als nur ein Lebensmittel – es ist ein Stück mediterrane Kultur. Wer einmal ein echtes griechisches Olivenöl direkt vom Erzeuger probiert hat, möchte nie wieder zu anonymen Industrieölen zurückkehren.

Achte beim Kauf auf Herkunft, Geschmack, Geruch und Verpackung – und du wirst den Unterschied sofort schmecken. Ob du es als bestes Olivenöl zum Braten, zum Dippen oder als Herzstück deines Salats verwendest: Qualität macht den Unterschied.

Wenn du dich für natives Olivenöl extra entscheidest, investierst du nicht nur in guten Geschmack, sondern auch in deine Gesundheit – und in ehrliche Produzenten, die mit Leidenschaft und Handarbeit das wahre Gold des Mittelmeers herstellen.

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